Ausgräber-Text publiziert

Meine Recherche zu den Lokalarchäologen in der Region Thun ist vorerst abgeschlossen. Daraus sind zwei Artikel entstanden: einer für die Tamedia-Zeitungen, der andere für Swissinfo, der demnächst erscheinen dürfte. Die Geschichten werde ich zu gegebener Zeit unter «Stories» veröffentlichen.

Meine Faszination für Lokalgeschichte und Archäologie um 1900 ist jedoch ungebrochen. Ein neues Thema, das ich gerne aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten möchte, ist die Erschliessung der Beatushöhlen.

Bei meinen Recherchen stiess ich auf Berichte über den Fund mehrerer Skelette in den Höhlen um 1904, deren Hintergründe rätselhaft erscheinen. Und ja: Skelette und ungeklärte Umstände sind für mich fast immer ein guter Grund, mich in ein Thema zu vertiefen. Das hat zugegeben etwas Morbides.

Die Geschichte des bekannten Pilger- und Ausflugsorts erweist sich schon jetzt als vielschichtig und ausgesprochen faszinierend. Sie ist geprägt von markanten Persönlichkeiten, abenteuerlichen Biografien, internationalen Verbindungen und überraschenden Nebenschauplätzen. Besonders Hermann Hartmann und sein Sohn, die die Höhlen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt machten, haben mein Interesse geweckt.

Der Stoff erscheint mir besonders reizvoll, weil sich darin touristische, religiöse und wissenschaftliche Motive überlagern und gegenseitig beeinflussen.

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